Sonntag
17.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 43,00 Euro Abendkasse: 45,00 Euro
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
Erholungshaus

30 Years of e.s.t.

Tribute to Esbjörn Svensson Trio

Kaum einer anderen Jazzformation ist es gelungen, zu einer vollkommen neuen und eigenen musikalischen Identität zu finden wie dem schwedischen Trio e.s.t. Mit dem Tod ihres Pianisten Esbjörn Svensson endete die Karriere dieser einzigartigen Band abrupt.

Vor 30 Jahren legten sie los, die drei Freunde aus der schwedischen Provinz: Esbjörn Svensson, Dan Berglund und Magnus Öström. Auf das Debüt »When Everyone Has Gone« folgten viele weitere Alben, die den Ruf des Trios festigten. Dass nun alte Weggefährten und Freunde dem 2008 tödlich verunglückten Pianisten Esbjörn Svensson mit einem Konzert ihren Tribut zollen, zeugt von der enormen Strahlkraft der legendären Band. So ziemlich jeder namhafte Jazzmusiker Schwedens ist mit von der Partie.

Samstag
28.06.2025
TICKETS
Vorverkauf: 37,00 Euro Abendkasse: 40,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Bernd Stelter

Reg dich nicht auf. Gibt nur Falten!

Bernd Stelter – Reg’ Dich nicht auf. Gibt nur Falten!
Worüber regen wir uns nicht alles auf? Über das Knöllchen an der Windschutzscheibe, die langsame Kassiererin an der Supermarktkasse, über die Bundesregierung und über das Wetter. Wenn wir uns ärgern, wenn wir zornig sind, dann gräbt sich die Glabellafalte zwischen den Augenbrauen tief in unsere Haut. Deswegen heißt sie ja auch so: Zornesfalte. Und das sieht dann jeder. Wenn wir lachen, verbessert sich unser Hautbild. Mit einem Lächeln im Gesicht werden wir für unsere Mitmenschen attraktiver. Das andere Geschlecht fühlt sich zu uns hingezogen. Und Lachen ist gesund. Die Lunge wird trainiert, das Gehirn kriegt eine Sauerstoffdusche. „Reg’ dich nicht auf. Gibt nur Falten!“ ist das neue Programm von Bernd Stelter. Es gibt eine Menge zu Lachen. In zwei Stunden werden Falten geglättet, das Hautbild verbessert und die Mundwinkel nach oben gezogen. Es ist quasi eine Zwei-Stunden-Beautybehandlung ganz ohne Botox und lästige Schönheitschirurgen.

Samstag
16.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 40,00 Euro Abendkasse: 48,00 Euro
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
Erholungshaus

WDR Big Band presents Keyon Harrold | Alma Naidu

in concert

WDR Big Band presents Keyon Harrold

MuGician in Foreverland

Zum ersten Mal kommt es anläßlich der Leverkusener Jazztage zur Zusammenarbeit zwischen der WDR Big Band und dem US-amerikanischen Trompeter Keyon Harrold. In Bundesstaat Missouri geboren wuchs Keyon in einer Musikerfamilie auf. Hier wurde die Trompete schnell zu seinem Hauptinstrument. Mit Live- Sessions in New Yorker Clubs und Studiosessions (u.a. für Jay-Z, Beyonce, Gregory Porter, Michael Jackson u.a.) machte sich Keyon Harrold schnell einen Namen. Seine Musik ist der Jazz, jedoch mehr und mehr mit Einflüssen des Hip Hop und New Souls. Mit seinem Programm für die WDR Big Band präsentiert Keyon Harrold ein Querschnitt durch sein musikalisches Schaffen. Die Musik wird arrangiert von Ansgar Striepens.

Alma Naidu

Nach dem sensationellen Erfolg ihres Debut Albums „ALMA“ stellt Alma Naidu anläßlich der Leverkusener Jazztages ihr neues Studioalbum
( u.a. mit Mark Lettieri, Frank Chastenier, JT Thomas – erscheint im November bei LEOPARD Records) zum ersten mal live vor. Eine starke Mischung aus Jazz, Folk und Pop mit Verweisen auf Musiker wie Peter Gabriel, Becca Stevens oder Lizz Wright und dennoch klar mit eigener Handschrift erwartet die Zuhörer.

Freitag
22.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 57,00 Euro Abendkasse: 60,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

TUNDE (Lighthouse Family) | Roachford

in concert

Tunde Baiyewu

(geb. Babatunde Emmanuel Baiyewu, 25. November 1968) ist ein britischer Singer-Songwriter nigerianischer Abstammung und Mitglied der mehrfach mit Platin ausgezeichneten Lighthouse Family. Tunde wurde in London geboren, zog aber im Alter von fünf Jahren nach Nigeria. Zehn Jahre später kehrte er nach Großbritannien zurück, besuchte die University of Northumbria in Newcastle upon Tyne und erwarb einen Abschluss in Buchhaltung. Anschließend lernte er Paul Tucker kennen, der ebenfalls an der Universität in Newcastle studierte und ebenfalls in der Barszene arbeitete – ihre Partnerschaft begann und sie gründeten Lighthouse Family.

Das Duo veröffentlichte sein Debütalbum „Ocean Drive“, dessen Lead-Single „Lifted“ die Top 5 der britischen Single-Charts erreichte. „Ocean Drive“ wurde Ende 1997 sechsmal mit Platin ausgezeichnet, verkaufte sich allein in Großbritannien mehr als 1,8 Millionen Mal und hielt sich 154 Wochen in den britischen Album-Charts. Die Nachfolgealben der Lighthouse Family, „Postcards from Heaven“, erreichten 1997 einen ähnlichen Status und erreichten den sechsfachen Platin-Status, und „Whatever Gets You Through the Day“ erhielt ebenfalls Platin-Status. Anschließend verkauften sie im Laufe ihrer Karriere über 15 Millionen Alben.

Tundes erstes selbstbetiteltes Soloalbum erschien 2004, sein zweites Soloalbum „Diamond In A Rock“ erschien 2013.

Im Jahr 2019 veröffentlichte Lighthouse Family ein neues Album „Blue Sky in Your Head“. Es war das erste Album der Gruppe seit 18 Jahren und wurde durch zwei ausverkaufte UK-Tourneen unterstützt.

In den letzten Jahren hat Tunde an einer neuen Sammlung von Aufnahmen gearbeitet, die von den Künstlern und der Singer-Songwriter-Ära der 1970er Jahre inspiriert sind. Zusammen mit dem Lighthouse Family-Produzenten Mike Peden haben sie eine Auswahl von Troubadour-beeinflussten Songs aufgenommen. Die aufgenommenen Songs sind Juwelen von Elton John, Crosby, Stills & Nash, James Taylor, Leon Russell, Cat Stevens, Van Morrison, America, David Gates, Bill Withers, Todd Rundgren und Barry White.

Roachford

Bereits als kleiner Junge fing er mit dem Klavierspiel an. Nach eigenen Angaben begann seine Karriere 1979. Begleitet wurde er damals von seinem Onkel Bill Roachford, einem bekannten Jazz-Saxophonisten. Während der 1990er Jahre war er die treibende Kraft der Band Roachford, mit der er 1989 den größten Erfolg erzielte, als die Single Cuddly Toy Platz vier in den britischen Charts belegte. Sein erstes Soloalbum Roachford veröffentlichte er im Jahr 1988. Im Jahr 2005 folgte das Album Word of Mouth, das von Mousse T.’s Label Peppermint Jam produziert wurde. Das Album Addictive erschien in Deutschland im September 2011.

Seit 2010 ist Andrew Roachford Sänger bei Mike & the Mechanics und damit Nachfolger von Paul Carrack. Er teilt sich den Gesang mit dem kanadischen Sänger Tim Howar und veröffentlichte mit der Band 2011 das Album The Road.

Im Juni 2019 wurde Andrew Roachford in Anerkennung seiner Leistungen durch Königin Elisabeth II. zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt. Der Orden wurde ihm im Januar 2020 in einer Zeremonie verliehen.

Dienstag
19.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 61,90 Euro Abendkasse: 63,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Annett Louisan - 20 Jahre Bohème - Das Jubiläumskonzert _ MIU live in concert

live

Annett Louisan

Lo2024 feiert das Debütalbum „Bohème“ von Annett Louisan sein 20-jähriges Jubiläum. Grund genug für die Künstlerin, dieses Werk und was es alles ins Rollen gebracht hat, gebührend zu feiern. Nachdem das Jubiläumskonzert in der Hamburger Elbphilharmonie im kommenden März innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft war, kündigt sie nun weitere Konzerte in ausgewählten Häusern in ganz Deutschland an, um die Besucher auf eine besondere Zeitreise mitzunehmen.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, diesem hier besonders. „Dass du nicht mehr bist, was du einmal warst“: Mit dieser Zeile begann im Oktober 2004 „Das Spiel“, der erste Song vom ersten Album der Hamburger Musikerin Annett Louisan. Dieses Lied, das Album „Bohème“ veränderten über Nacht alles im Leben der damals 27-jährigen Kunststudentin und Studiomusikerin. „Bohème“ verkaufte sich über 500.000-mal, hievte die zuvor unbekannte Sängerin in den Pop-Olymp, war der Grundstein einer einzigartigen, bis heute anhaltenden Karriere.
Zwanzig Jahre ist das nun bald her – ein Jubiläum, das Annett Louisan neben ihrem Konzert am 27. März 2024 in der Hamburger Elbphilharmonie nun auch mit einer Tour 2024 feiern wird. 2004, wir erinnern uns: Die größten Hits kamen von Yvonne Catterfeld, den Black Eyed Peas und Usher, im Radio lief Indie-Rock, R&B oder Deutschrock, die erfolgreichsten Mainstream-Alben kamen von Robbie Williams, Anastacia und Norah Jones. Annett Louisan ist da mit „Bohème“ einfach so reingekracht. Mit spielerischer Leichtigkeit brachte sie Chanson, Jazz, Pop zusammen, schien nirgendwo so richtig hineinzupassen – und wurde doch überall gehört. „Annetts liederliche Lieder kleben an einem fest wie Pattex“, schrieb der „Stern“ – es war ein Kompliment, es war die Wahrheit. In insgesamt zehn Studioalben hat Annett Louisan seitdem ihre große, stets wie hingetupft wirkende Kunst weiterentwickelt, die Ränder ausgemalt und sich zu einer der wichtigsten deutschen Pop-Künstlerinnen aller Zeiten entwickelt. Sie hat zahlreiche Gold- und Platinalben verliehen bekommen und ist mit ihrem aktuellen Album, dem Anfang des Jahres erschienenen „Babyblue“, erneut auf Anhieb in die Top 10 der deutschen Charts eingestiegen.
Wie also blickt sie heute auf das Album, mit dem für sie alles begann. Mit der Distanz der lebenserfahrenen Mutter und gereiften Künstlerin, die sie längst ist? „Die Lieder werden nicht alt“, sagt Annett Louisan, „ich singe sie immer noch wahnsinnig gerne. Damals öffnete sich eine Tür, durch die plötzlich all diese Songs zu uns kamen. Die Kunst der Leichtigkeit und Naivität in dieser Musik hört man heute noch. ‚Bohème‘ ist eins meiner liebsten Alben, ein All-time-Favorite.“ Annett Louisan freut sich sehr drauf das erste Jubiläumskonzert in der ausverkauften Elbphilharmionie zu spielen: „Die Abende in der Elbphilharmonie sind etwas Besonderes, das hat eine Schönheit und eine Grazie. Ich finde nur, sie könnten noch eine Bar einrichten. Und einen Balkon für Raucher.“ Eine Bar auf der Bühne wäre auch bei den Konzerten im kommenden Jahr hilfreich, denn es könnte durchaus etwas länger gehen. Annett Louisan wird an den Abenden nicht zuletzt in einen musikalischen Dialog mit ihrem jüngeren Selbst treten. Der Pop-Lolita von einst würde sie aus heutiger Sicht weniger Angst wünschen. Mehr Mut, den Erfolg auch mal genießen zu können. „Ich habe jetzt ein viel besseres Gefühl für Annett Louisan und würde mir nicht mehr so viel hereinquatschen lassen“, sagt sie. „Frauen von hintenrum kleinzumachen, um sie dann manipulieren oder ausnehmen zu können, war in sehr viel höherem Maße als heute gängig in der Musikindustrie.“ Nicht alle haben damals die musikalische Pionierleistung verstanden, die Louisan mit „Bohème“ gelungen ist. In einem Land, in dem Musik meist entweder bleischwer oder ganz besonders leicht sein soll, hat sie gezeigt, dass emotionale Popmusik mit deutschen Texten auf ähnliche Weise in die Tiefe gehen und gleichzeitig von flirrender Leichtigkeit sein kann, wie wir das sonst nur aus der französischen Chanson-Tradition kennen. Ein Verdienst, für den Louisan heute von jüngeren Kolleginnen verehrt wird. Sie ist jetzt natürlich nicht mehr „was sie einmal war“ – und doch dieselbe geblieben. „Die Sehnsucht trage ich in mir, und die wird auch nicht aufhören“, sagt Louisan. „Ich freue mich darauf, einen Song wie ›Die Dinge‹ als ältere Frau mit 70 zu singen.“ Annett Louisan hat ihren Weg gemacht. 20 Jahre „Bohème“ – es wird ein unvergesslicher Abend!

MIU

Es liest sich ein bisschen wie das Drehbuch eines Films: Eine junge Frau aus Deutschland, die irgendwas mit Werbung macht, schmeißt ihren Job und fliegt nach New York, spielt dort »einfach so« im The Bitter End, einem der legendärsten Live-Clubs der Welt, der Wiege ihrer Idole wie Donny Hathaway oder Stevie Wonder und legt damit den Grundstein für ihre Musikkarriere.
Mittlerweile könnte Miu als Soulpop-Künstlerin und Multiinstrumentalistin in Deutschland ein Begriff sein, nachdem sie 2019 mit eigenem kleinen Label und ihrem Doppelalbum „Modern Retro Soul“ in die Albumcharts marschiert ist, die erste Künstlerin war, die in der Elbphilarmonie spielte oder 2023 einen Song im ARD Tatort hatte und von Größen wie Joe Bonamassa als Special Guest eingeladen wurde.
Das Hamburger Abendblatt attestierte ihr „den Soul von Donny Hathaway, den Charme einer Audrey Hepburn, aber auch das Abgründige von Amy Winehouse und die Stärke einer Adele“.
Inspiriert von starken Songwriterinnen wie Carole King, Roh-Soundspezialisten wie den Black Keys, atmosphärischen Klängen eines Michael Kiwanuka und großen Vokalistinnen wie Adele oder Melody Gardot, bringt Miu ihre Lieder mit durchsetzungsstarkem Sound ins Hier und Jetzt. Dreck und Glanz, rauer Wumms und zart flirrender Schmelz.
Konstant hat Miu sich in Deutschland einen Namen als feste Größe gemacht und laut WELT „eine großartige Entertainerin genannt werden darf, ja: muss.“In ihrem diesjährigen Liveprogramm „Miu’s Favourites“ ergänzt Miu eigene Songs mit einigen ihrer ganz persönlichen Lieblingsstücke anderer Künstler und nimmt das Publikum mit auf eine Reise in ihre musikalischen Einflüsse.

Dienstag
12.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 35,00 Euro Abendkasse: 38,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Mammal Hands

in Concert!

Fesselnd, ätherisch und majestätisch, Mammal Hands (Saxophonist Jordan Smart, Pianist Nick Smart und Schlagzeuger und Percussionist Jesse Barrett) hat einen erfrischend originellen Sound aus einer reichen Quelle von Inspirationen geschaffen: aus spirituellem Jazz, sowie nordindischer, volkstümlicher und klassischer Musik schaffen sie etwas unnachahmliches, etwas Eigenes.

Aus Norwich kommend, einer der isoliertesten und östlichsten Städte Großbritanniens, haben sie ihren eigenen Weg fern des musikalischen Mainstream gefunden und ihren einzigartiger Sound während langen improvisierten Proben herausgearbeitet.

Alle drei Mitglieder tragen gleichermaßen zum Schreibprozess bei: Einem Prozess, der es bevorzugt die Gruppendynamik statt den Einzelgänger zu fördern. Ihre Platten sind hinreißende und wunderschöne Geschichten, während ihre hypnotischen Live-Shows sie durch ihr besonderes Line-Up zu einer der aufregendsten Bands in Europa gemacht haben. Ihr drittes Album Shadow Work – was gleichzeitig auch ihr erstes selbstproduziertes ist – erschien 2017, gefolgt von Captured Spirits in 2020.

Ihr fünftes Studioalbum Gift from the Trees wurde im März 2023 veröffentlicht. GFTT bietet eine neue Perspektive auf die einzigartige Musik des Trios. Die Band hatte die Möglichkeit, bis spät in die Nacht hineinzuarbeiten, um eine tiefere und organischere Erfahrung zu machen. Die kommt sowohl ihrem Schreibprozess als auch ihren tranceartigen Live-Auftritten näher. Während ein Teil der Musik vorkomponiert war und sogar schon live aufgeführt wurde, nahmen dieses Mal auch Improvisationen bei den Aufnahmen eine wichtige Rolle ein.

Donnerstag
21.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 36,00 Euro Abendkasse: 40,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Rafael Cortés Group and Dancer

Flamenco in concert

Flamenco in Concert

Die Reise des Ausnahmemusikers Rafael Cortés beginnt 1973 im Ruhrgebiet. Am 21. Dezember wird er geboren und schenkt man der Legende seinen Glauben, kommt an diesem Tag entweder ein Bandit oder ein Musiker auf die Welt. Da Rafael einer spanischen Flameco-Dynastie entstammt, dauert es nicht lange, bis sein Großvater ihm die erste Gitarre baut. Wie besessen übt sich der junge Rafael Cortés an seinem neuen Instrument, stört Nachbarn und Freunde mit den lauten Klängen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Was bis dahin aber niemand wissen konnte: Aus ihm soll bald schon einer der begnadetsten Gitarristen unserer Zeit werden!

Im Schatten der Legende geboren, entscheidet sich Rafael also gegen den Banditen und lässt die Musik zu seiner Bestimmung werden. So beginnt er seine Karriere bereits mit 9 Jahren, als er anfängt bei verschiedenen Musikern auf der Bühne mitzuwirken. 1985 erlebt der damals 11-jährige Rafael seinen ersten kleinen „Durchbruch“. Jetzt ist nur er allein und seine Gitarre gefragt: Das erste Solokonzert!

Von nun an entwickelt sich Rafaels Karriere rasant. Zahlreiche Konzerte, Studio-Aufnahmen und sogar Mitwirkungen in Hollywood-Produktionen schmücken Rafaels Vita. Damit ist es aber längst nicht getan: Viele Große Namen der Musikszene, wie zum Beispiel Carles Benavent, Al Di Meola, Tommy Emmanuel und viele mehr, werden auf Rafael aufmerksam und bitten ihn um Kooperationen.

Er selbst sieht es als Vorteil, nicht in Spanien großgeworden zu sein, da sie dort – anders als im Ruhrgebiet – nicht so viele verschiedene Kulturen vor der eigenen Haustür haben. Von der eigenen und der umliegenden Kultur geprägt, wird Rafael Cortés 2010 gebeten als Kulturbotschafter nach Paris zu fliegen, um dort bei der UNESCO ein Konzert zu spielen.

Montag
04.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 35,00 Euro Abendkasse: 38,00 Euro
Einlass: 17:30 Uhr Beginn: 18:30 Uhr
Erholungshaus

Moses Yoofee Trio | Shalosh | Bill Laurance & Michael League

Bill Laurance & Michael League

Man kann kaum über Michael League und Bill Laurance sprechen, ohne Snarky Puppy zu erwähnen. Der amerikanische Bassist und Multi-Instrumentalist Michael League gründete das weltweit gefei-erte, vierfach GRAMMY-prämierte Kollektiv vor knapp 20 Jahren. Und fast genauso lang ist der britische Pianist und Keyboarder Bill Laurance Teil dieses globalen Abenteuers. Dass League und Laurance mit „Where You Wish You Were“ ihr erstes gemeinsames Duoalbum vorlegen, scheint überraschend und folgerichtig zu-gleich. Besonders mit Blick auf Michael League, der hier, anders als mit Snarky Puppy, vor allem an der Oud und anderen akustischen Saiteninstrumenten zu hören ist und betont: Wir sind so viel mehr, als der Teil der populärsten Band, der wir angehören.“ Und Bill Laurance fügt hinzu: „Ein gemeinsames Album war nur eine Frage der Zeit. Michael und ich sind seit 20 Jahren eng befreundet und haben in so vielen verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet – mit Snarky Puppy, meiner eigenen Band und mit anderen Künstler:innen. Und so kennen wir einander in- und auswendig und es fühlt sich extrem na-türlich an, zu zweit zu spielen.“

Anders als mit dem Großprojekt Snarky Puppy, welches jüngst unter anderem die Londoner Wembley Arena füllte, waren Laurance und League für das gemeinsame Duo schier besessen von der Idee der Reduktion. Die Aufnahmen boten eine lang ersehnte Gelegenheit, die Intimität, Zerbrechlichkeit und die Klarheit der Beziehung zwischen zwei Musikern zu erkunden. „Michael und ich wurden lange vor allem von der Idee angetrieben, Grenzen zu ver-schieben. Das ist wichtig, aber dieses Album ist anders.“ erinnert sich Laurance. „Jede einzelne kompositorische Idee hat ein großes Gewicht, und alles hat einen ganz bestimmten Zweck. Es gab keine Rhythmus-gruppe, hinter der man sich verstecken konnte, es ging wirklich nur um Melodie und Harmonie. Und wir haben instinktiv versucht, einen Ort zu kreieren, an den die Hörer:innen gerne besuchen, der sich fried-lich, sicher und warm anfühlt. Denn wir haben das Gefühl, dass es heute, vielleicht mehr denn je, ein Bedürfnis nach solchen Orten gibt.“

Was neben dem Duo-Format mit seinem reduzierten, kon-zentrierten Ansatz besonders überrascht, sind die klanglichen und stilistischen Zutaten der Musik. Bill Laurance, der sonst häufig auf eine Verbindung aus Piano und einer Vielzahl von Synthesizern und orchestralen Arrangements setzt, fokussiert sich hier auf den Sound des akustischen und nur mit etwas dämpfendem Filz präparierten Flügels.

Und Michael League, sonst vor allem als von Jazz und Groove befeuerter E-Bassist bekannt, spielt hier eine Reihe von meist bundlosen Saiteninstrumenten mediterranen und orientalischen Ursprungs – allen voran die Oud, aber auch speziell für ihn konstru-ierte, akustische und elektrische Gitarren sowie die westafrikani-sche Laute „Ngoni“. Alles Instrumente mit einer gesanglichen Qua-lität und Möglichkeiten der Intonation, die weit über klassische westliche Vorstellungen von Intervallen und Harmonien hinaus gehen.

Die musikalische Nähe zum mediterranen Raum begleitet Micha-el League seit seiner Kindheit und ist noch mehr geprägt durch seine heutige Wahlheimat Spanien: „Meine Familie ist griechischer Abstammung und mein Bruder ist ein Spezialist für griechische Volksmusik. Und so hielt ich zum ersten Mal eine Oud in der Hand, als ich als 14-Jähriger in dessen Zimmer schlich. In unserem Elternhaus spielte immer griechische und türkische Musik und in den letzten knapp zehn Jahren habe immer wieder die Türkei besucht, um mehr über die Musik der Region zu lernen. Ich liebe es, Oud zu spielen, aber da ich nie wirklich Unterricht genommen habe, ist meine Beziehung zu dem Instrument etwas unausgereift. Mein Oud-Mentor, der große armenisch-amerikanische Musiker Ara Dinkjian, hat jedoch darauf bestanden, dass ich meine Stimme auf dem Instrument ohne formale, traditionelle Studien weiterentwickle. Ihm gefällt die unkonventionel-le Art, mit der ich es spiele – fast wie eine Blues-Slide-Gitarre. Und er ist gespannt darauf, zu sehen, was passiert, wenn ich diesen Weg weiterverfolge.“

Und so ist “Where You Wish You Were” kein World-Jazz-Fusion-Album geworden und war auch nie als solches angelegt. „Bill und ich sind uns darüber im Klaren, dass dieses Projekt nichts mit der Nachahmung regionaler, lange gewachsener Stile zu tun hat“, betont League. „Wir wollen etwas schaffen, das einzigartig ist, auch wenn es bestimmte Elemente etablierter Musikgenres enthält.“ Und so ist es wie so oft in der musikalischen Welt, die man heute als „Jazz“ be-zeichnet: Der Kosmos der persönlichen, musikalischen und klangli-chen Einflüsse der beiden Musiker dienen nicht der Abgrenzung oder Kategorisierung, sondern vielmehr als Vokabular für einen eigenen, unverwechselbaren Ausdruck. Und es schafft mit seinen ganz auf Melodie, Harmonie und Raum fokussierten Kompositio-nen, seinem warmen Klang und dem beseelten Spiel der beiden Akteure einen Ort, an den man sich beim Hören nur allzu gerne hinträumt und immer wieder zurückkehrt.

Montag
11.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 40,00 Euro Abendkasse: 43,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

SPYRO GYRA | Jeff Lorber Fusion

Fusion Night!

SPYRO GYRA – 50 Years!!!

Im Jahr 2024 feiern Jay Beckenstein und seine Band den 50. Jahrestag dessen, was als Ablenkung begann, etwas, das nur zum Spaß (und für fünfundzwanzig Cent an der Tür) gedacht war. Es begann ungünstig, als Beckenstein und ein paar befreundete Musiker in Buffalo, New York, an ihrem gemeinsamen freien Abend ein Treffen organisierten, nachdem sie in Bands gearbeitet hatten, die tatsächlich Geld verdienten. Es war eine einfache, bescheidene Idee mit einem ebenso einfachen und bescheidenen Namen: „Tuesday Night – Jazz Jam“. 50 Jahre später hat diese Jazz-Supergruppe über 30 Alben veröffentlicht und dabei Gold und Platin gewonnen. Sie haben über 10.000 Konzerte auf sechs Kontinenten gespielt. Spyro Gyra hat seine Qualitätsstandards beibehalten und ist damit seit 50 Jahren auf der „A-Liste“ der Live-Attraktionen im Jazz.

Dienstag
05.11.2024
TICKETS
Vorverkauf: 75,00 Euro Abendkasse: 80,00 Euro
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 18:30 Uhr
Erholungshaus

MIKE STERN BAND | Dave Weckl/Tom Kennedy Project | Bill Evans VansBand

Legends in concert

MIKE STERN BAND
feat. DENNIS CHAMBERS, LENI STERN, CHRIS MINH DOKY & BOB FRANCESCHINI

In einer Karriere, die sich über vier Jahrzehnte erstreckt, und einer Diskographie, die mehr als ein Dutzend vielseitiger und innovativer Aufnahmen umfasst, hat sich der fünfmalige Grammy-Nominierte Mike Stern als einer der führenden Jazz- und Jazz-Fusion-Gitarristen sowie als einer der angesehensten E-Gitarristen etabliert Komponisten seiner Generation. Sterns Musik kommt seit jeher aus einem farbenfrohen und vielfältigen Teil der Stadt, einem Ort, an dem zahlreiche künstlerische Stile zusammenlaufen, um einen frischen Sound zu schaffen, der im Jazz verwurzelt ist, sich aber weigert, an starren Grenzen festzuhalten. Seit seinen frühesten Aufnahmen hat dieser ehemalige Bandkollege von Miles Davis, Jaco Pastorius, Billy Cobham und anderen hochkarätigen Innovatoren Elemente aus Rock, Blues, Soul und mehr in sein solides Jazzfundament eingepfropft. Stern ist ein elektrisierender Solist, dessen atemberaubende Fähigkeiten Rock-Fusion-Feuerkraft mit raffinierten Jazz-Harmonien und seinem inhärent bluesigen Können im Streichen von Saiten kombinieren. Er hat die Fähigkeit, bei jedem Auftritt oder jeder Session, die er spielt, das Geschehen sofort zu steigern, indem er die Stimmung seines persönlichen Gitarrenhelden Jimi kanalisiert Hendrix, Wes Montgomery, Jim Hall und Albert King. In der Sterns Street ist jeder willkommen, der ein Gefühl von Energie, Eklektizismus und Leidenschaft in das Musikhandwerk einbringt. Begleitet von der soliden Rhythmusgruppe bestehend aus Chris Minh Doky (Bass) und Dennis Chambers (Schlagzeug) wird das Konzert eine breite musikalische Reise von Rock-/Fusion-/Jazz-Kompositionen bis hin zu süßen und melodischen Balladen sein, bei der Bob Franceschinis Saxophon Platz findet Funk/Jazz-Gemälde und auch für die afrikanische Atmosphäre von Leni Sterns Gitarre, N’goni und Gesang.

Dave Weckl/Tom Kennedy Project
feat. Eric Marienthal & Stu Mindemann

Das Dave Weckl / Tom Kennedy-Projekt ist ein All-Star-Fusion-Erlebnis mit drei Ikonen des Jazz und einem der angesagtesten jungen Keyboarder überhaupt. Vier Stars des Weltjazz, die dem improvisatorischen Zusammenspiel, der oft drängenden Dynamik und Rhythmik, im Wechsel mit melodischen Einfällen, leichten, luftigen, sanften Klängen eine große Rolle einräumen, in denen man die Hartnäckigkeit auf der Suche nicht nach der Wirkung, sondern nach der Notwendigkeit spürt einer einzelnen Note. Das Ergebnis des Dave Weckl-Tom Kennedy-Projekts ist eine energiegeladene Jazz-/Fusion-Gruppe, die uns auf eine wunderbare musikalische Reise durch Latin-, Afro- und Modern-Jazz-Rhythmen führen wird, eine Musik, die von Moment zu Moment wunderschön wird. Nach den erfolgreichen Tourneen 2021, 2022 und 2023, auf denen sie die Musik des Albums „Stories“ aufführten, wird das Projekt im nächsten Herbst wieder in Europa sein, um das neue Tom Kennedys-Album „New Start“ zu präsentieren, das ebenfalls von Dave produziert und gemischt wurde Weckl.

Bill Evans VansBand
feat. Bills Evans, Gary Husband, Keyboards. Felix Pastorius & Keith Carlock

Einfallsreich, zeitgemäß und meisterhaft. Dies sind einige der Worte, mit denen die Musiker dieser „einzigartigen“ Gruppe beschrieben wurden, die vom Renaissance-Saxophonisten Bill Evans (Miles Davis, Herbie Hancock, Soulgrass) zusammengestellt wurde. Bill blickt seit über 30 Jahren auf eine erfolgreiche Solokarriere zurück und bringt mit neuen Ensembles weiterhin Innovationen hervor. Gary Husband gehört zu einer seltenen Art von Musikern, da sein Ausdruck gleichermaßen in seiner Eigenschaft als Schlagzeuger und als Pianist und Keyboarder von internationalem Ruf geteilt ist. Seine klassischen Wurzeln, seine Suche und Entwicklung in den Bereichen Improvisation, Jazz und Jazz/Fusion – ganz zu schweigen von seiner Tätigkeit in den Bereichen Pop, Rock, Funk und Blues – sind allesamt in Garys ausgeprägter und weitreichender musikalischer Persönlichkeit erkennbar. Keith Carlock stand an der Spitze einiger der größten Bands der Gegenwart (Sting, Steely Dan, John Mayer). Felix Pastorius ist seit über zwei Jahrzehnten einer der Pioniere des E-Bass (David Byrne, Cindy Blackman-Santana, die Yellowjackets). Sie alle sind hier, weil sie es sein wollen – sie machen Musik und verbinden sich mit einem Publikum, das ihres ansteckenden Groove und Melodien spüren kann. Bill sagt dazu: „Wir haben im Laufe der Jahre alle zusammen in verschiedenen Projekten gespielt und freuen uns sehr, endlich gemeinsam als Gruppe auf der gleichen Bühne zu stehen und Musik zu machen.“ Wir haben jahrelang über diese Kombination von Musikern gesprochen und nun ist es endlich soweit!“ Diese Gruppe wird Musik aus ihren kollektiven Hintergründen und Einflüssen spielen – Soul, Funk, Neo-Jazz, Pop. Es gibt keine Grenzen.

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