Samstag
07.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 58,00 Euro Abendkasse: 62,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

4 Wheel Drive | Darius Blair Quartett

47. Leverkusener Jazztage

»A German-Swedish supergroup! Landgren sings in a hauntingly husky whisper. He is disarmingly effective, especially on the ballads. And Wollny, a great pianist, accompanies atmospherically and his brief solos add a quizzical edge to the romance. Chart-toppers with charm. ****« The Times

»Ganz bezaubernd.« Der SPIEGEL

Vier Spitzenmusiker, eine Ausnahmeband. Ihr gemeinsamer Antrieb: Jazz.
Sie sind mit ihren eigenen Projekten höchst gefragt, nun haben sie sich als Quartett vereinigt:
Der schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren ist seit mehr als 25 Jahren die führende Instanz im europäischen Jazz. Am Piano sitzt »der vollkommene Klaviermeister« (FAZ), Michael Wollny, der »aus jeder nur erdenklichen Musik ein Erlebnis machen kann, das einem den Atem nimmt« (Süddeutsche). Ein Meister des Wohlklangs sowie gefühlvoller Melodiker an Bass und Cello ist der Schwede Lars Danielsson. Am Schlagzeug schließlich sitzt »Deutschlands coolster Drummer« (ARD ttt) und Groovemaster #1: Wolfgang Haffner.
Zusammen nehmen diese vier großartigen Solisten und Teamplayer Fahrt auf: Ein seltenes Ereignis, das einen mitreißenden und temporeichen Konzertabend verspricht.
»Hochklassige Musiker spielen schöne Arrangements, die federleicht ins Ohr gehen – und sich dort festsetzen.« Stern
»The playing is superb and Landren’s voice takes the sound away from the overly slick to something more interesting. Perfect late night jazz.« The Cronicle
»Landgren, Danielsson, Wollny und Haffner schließen sich zu einer Traum-Kombo des europäischen Jazz zusammen, die funktioniert, weil hier Einzelkönner als Teamplayer unterwegs sind.

Darius Blair Quartett

Das Quartett um den Frankfurter Saxophonisten Darius Blair präsentiert vorwiegend eigene Kompositionen, die zugleich dynamisch und geerdet, nostalgisch träumerisch und emotional geladen sind. Die Musiker verweben ihre Stimmen zu einem lyrischen Dialog, in dem der Kern jeder Melodie aufleuchtet. Mit der Seele des Post-Bop und der Lebendigkeit der New Yorker Newcomer-Szene begibt sich die Band auf eine musikalischen Reise, inspiriert durch Einflüsse aus Hard-bop, Gospel Klassik und Modern Jazz. In ehrwürdiger Verneigung vor ihren musikalischen Helden entsteht so ein ganz eigener, unverwechselbarer Sound.

Freitag
13.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 38,00 Euro Abendkasse: 42,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

Nils Wülker Quartett | Gregory Hutchinson

47. Leverkusener Jazztage

Nils Wülker ist in den letzten zwanzig Jahren zu einem der erfolgreichsten Jazztrompeter- und Komponisten in Europa avanciert. Bereits mit sieben erhält der 1977 in Bonn geborene Musiker Klavierunterricht, im zehnten Lebensjahr schwenkt er auf die Trompete um; klassisch, von Jazz noch keine Spur. Während eines Austauschjahres in den USA entdeckt er endlich mit sechzehn den Jazz und findet via US3s „Cantaloop“ und dessen ursprünglichem Komponisten Herbie Hancock zu Miles Davis. Zurück in Deutschland wird er 1996 für das JugendJazzOrchester NRW entdeckt, in dem er bis zu seinem Jazz-Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin spielt. Schon während des Studiums außerdem in Peter Herbolzheimers BuJazzO, der RIAS Bigband oder Thärichens Tentett aktiv, veröffentlicht Nils Wülker noch vor seinem Abschluss im Jahre 2002 sein von Kritik und Publikum hochgelobtes Debütalbum „High Spirits“ u.a. mit Gene Calderazzo und Orlando LeFleming – als erster deutscher Jazzmusiker bei SONY Music. Im Folgejahr komponiert, spielt und produziert der damals 26-jährige eigene, neue Musik für die Space Night des Bayerischen Fernsehens, die auf dem Album „Space Night Vol. 10 Jazz“ (u.a. mit Wolfgang Muthspiel und Jochen Rückert) veröffentlicht wird.

Zwischen 2005 und 2012 veröffentlicht Nils Wülker auf seinem eigenen Label EAR Treat Music fünf eigene Alben, u.a. mit Gästen wie Torun Eriksen, Silje Nergaard oder Dominic Miller, die seinen Ruf als „großer Lyriker“ (FAZ), „Ausnahmekomponist“ (Crescendo), „deutsches Jazzwunder“ (Spiegel) und „großer Melodiker“ (Die Zeit) zementieren. Drumherum tourt er mit seiner eigenen Band, sowie als Gast bei Ute Lemper, der kubanischen Sängerin Omara Portuondo, dem Quartett des Sting-Kompagnons Dominic Miller oder macht eine Europa-Tournee mit Lee Ritenour, Dave und Don Grusin, Will Kennedy und Wolfgang Schmid als “Hang All Stars”. Nils Wülker leitet außerdem das hochkarätig besetzte „Jazz Baltica Ensemble“ (2011) mit neuen Arrangements eigener Kompositionen, macht Remixe für Hugh Masekela, Gregory Porter oder Laura Lopez Castro und produziert Alben für die Sängerin Cécile Verny oder den Mundharmonikaspieler Tollak und einen Track für Samy Deluxe.

2013 mit dem ECHO Jazz als „Instrumentalist des Jahres“ in der Kategorie Blechblasinstrumente ausgezeichnet, nimmt Nils Wülker 2014 für sein Album „Safely Falling“ den German Jazz Award in Gold vom BVMI entgegen. Sein achtes Album „UP“ erscheint im Februar 2015 bei Warner Music. Für das Album arbeitet Nils Wülker u.a. mit Jill Scott und Mocky in L.A., Craig Armstrong in Glasgow, Peter Vettese in London und Max Mutzke. Mit „UP“ gewinnt Nils Wülker den Hamburger Musikpreis HANS als „Musiker des Jahres“, wird erneut mit dem German Jazz Award in Gold ausgezeichnet und für den ECHO Jazz nominiert.

Sein von Hip Hop inspiriertes und in Zusammenarbeit mit The Krauts (Produzenten Marteria, Peter Fox) und Ralf Mayer produziertes Album „ON“ erscheint 2017 und wird 2018 mit dem German Jazz Award in Gold ausgezeichnet. Ebenfalls 2018 veröffentlicht Nils Wülker als zehntes Album mit „Decade Live“ sein erstes „perfekt umgesetztes“ (Süddeutsche Zeitung) Live-Album. 2019 folgt der vierte German Jazz Award in Gold für sein 2012 erschienenes Album „Just Here, Just Now“ und eine ausgedehnte Tour im Duo mit seinem langjährigem Gitarristen Arne Jansen unter dem Titel „Closer“.

2020 erscheint Nils Wülkers elftes, elektronisch inspiriertes Album GO, das die Süddeutsche Zeitung als „wegweisend“ und „ein Album voller Licht“ bezeichnet. Unter anderem Radio France und BBC widmeten GO Sendungen, zudem spielt JazzFM UK die Musik sieben Wochen lang in Rotation. Mit der NDR Radiophilharmonie spielt Nils Wülker im Oktober 2020 ein Programm seiner Eigenkompositionen arrangiert für Orchester, das er 2021 mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm weiterführt.

Im April 2022 veröffentlicht Nils Wülker sein Orchester-Album CONTINUUM mit neuen Eigenkompositionen mit dem BR Münchner Rundfunkorchester, von der Süddeutschen Zeitung als „Weltklasse-Jazz“ und „Ästhetik in Reinform“ gelobt. Im Juli 2022 folgt die Konzertpremiere von Nils Wülker und dem Münchner Rundfunkorchester im Münchner Circus Krone, aufgezeichnet von ARD alpha und BR Klassik. Ebenfalls 2022 engagieren die Monheimer Kulturwerke Nils Wülker als „Artist in Residence“ für vier unterschiedliche Konzerte. Es folgen Orchesterkonzerte mit der NDR Radiophilharmonie, Sinfonieorchester Wuppertal, dem Saarländischen Staatsorchester und dem Babelsberger Filmorchester.

Im Februar 2023 veröffentlicht Nils Wülker zusammen mit seinem langjährigen Gitarristen und Freund Arne Jansen sein erstes Duo Album „Closer“. Wie die Vorgängeralben erscheint „Closer“ bei Warner Music, es folgen Einladungen u.a. ins ARD Morgenmagazin und Beiträge von u.a. ARD „Titel, Thesen, Temperamente“. Ungewöhnlich für ein instrumentales Jazzalbum steigt „Closer“ auf Platz 15 der offiziellen deutschen Charts ein. Auch das 2024 veröffentlichte Live-Album des Duos „In Concert“ landet auf Platz 1 der deutschen Jazz Charts.

Im Januar 2026 veröffentlicht Nils Wülker mit „Zuversicht“ sein fünfzehntes Album im Quartett mit Aaron Parks (p), Linda May Han Oh (b) und Gregory Hutchinson (dr).

Neben ausgedehnten Tourneen im In- und Ausland mit seiner eigenen Band spielte Nils Wülker in den letzten Jahren als Gastsolist mit Gregory Porter, E.S.T. Symphony, Max Mutzke und Klaus Doldinger, verantwortete 2016 die musikalische Gestaltung des Grimme Preis und nahm Solo Features für u.a. Marteria auf. Zudem hatte er von 2017 bis 2020 seine eigene Radioshow „Offbeat“ auf 917XFM und kuratierte von 2013 bis 2024 als künstlerischer Leiter das Jazz-Konzertprogramm auf Schloss Agathenburg.

Gregory Hutchinson
KIND OF NOW – THE PULSE OF MILES DAVIS

„Zeit ist nicht das Wichtigste, sie ist das Einzige“, meinte Miles Davis. Egal ob man dieses Zitat musikalisch oder philosophisch versteht, ist es die perfekte Maxime für „Kind of Now“. Diese so innovative wie neue All-Star-Hommage an Miles und seine Musik entstand unter der Leitung von Gregory Hutchinson, „dem Schlagzeuger seiner Generation“ laut Jazz Magazine. Jetzt erscheint das Album pünktlich zum 100. Geburtstag einer der innovativsten, einflussreichsten, ikonischen Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Die zehn modernen Interpretationen klassischer Milesiana reichen von den Bebop-Ursprüngen des Trompeters in den 1950er Jahren bis hin zu der elektrisierenden Offenheit, die er 1970 mit „Bitches Brew“ prägte. Die drei „Hutch“-Originale sind ebenso in den Ursprüngen all dessen verwurzelt, was wir heute Jazz nennen, wie sie ein neues Kapitel aufschlagen.

„Bei diesem Projekt geht es nicht darum, Miles wieder neu zu erschaffen“, sagt Gregory Hutchinson. „Es geht darum, die von ihm begonnene Diskussion fortzusetzen.“ Gregory Hutchinson, geboren am 16. Juni 1970 in Brooklyn, New York, nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von „Bitches Brew“, weiß, wovon er spricht, schon weil er in den 35 Jahren seiner Karriere mit einigen der bekanntesten Jazzgrößen gespielt hat. Bei der Produktion von „Kind of Now – The Puls of Miles David“ nimmt dieser unverwechselbare Schlagzeuger, stets präzise und überraschend und mit einem ganz eigenen, kraftvollen Sound, auch Bezug auf Miles‘ Schlagzeuger – von Kenny Clarke über Philly Joe Jones und Jimmy Cobb bis hin zu Jack DeJohnette, Billy Hart und Al Foster. „Wenn ich an Miles Davis und die Schlagzeuger seiner Bands denke“, sagt er, „denke ich vor allem an die Entwicklung der Musik selbst. Jeder dieser Musiker repräsentierte ein anderes Kapitel in Miles‘ Geschichte – und jeder einzelne von ihnen veränderte die Art und Weise, wie wir alle diese Musik hören und spielen.“ Der Bassist und neunfache Grammy-Gewinner Christian McBride schreibt in den Liner Notes zum Album: „Es gibt unzählige Miles-Tribute-Alben, aber diese hier fühlt sich anders an. (…) Unter Hutchs Leitung swingt die Musik kräftig, wenn es nötig ist, und atmet mit moderner Flexibilität, wenn der Moment es erfordert.“

Die enorme Qualität und Dichte von „Kind of Now – The Puls of Miles Davis“ profitiert von den beteiligten Musikern, einer Gruppe junger Legenden und „Lions“, vom Bandleader sorgfältig ausgewählt, genau wie Miles es früher tat. Ambrose Akinmusire ist eine der originellsten neuen Trompetenstimmen dieses Jahrhunderts, ein preisgekrönter Musiker und Komponist und acht Jahre in Folge Gewinner des Downbeat Critic’s Choice auf seinem Instrument – er wird Miles gerecht, indem er seinen eigenen, einzigartigen Sound und seine Sensibilität einbringt. Emmanuel Michael, Mitglied mehrerer von Akinmusires Bands, ist ein außergewöhnlicher junger Gitarrist aus South Dakota, der laut Greg Hutchinson „die neue Generation repräsentiert, nach der Miles immer gesucht hat – die nächste Stimme“. Am selben Instrument, aber mit einem anderen charakteristischen Sound, bringt der dänische ECM-Künstler Jakob Bro laut dem Bandleader „Farbe und Atmosphäre“ mit. „Die Art, wie er (Jakob) den Raum nutzt, erinnert mich an ‚In a Silent Way‘ – schön, geduldig, offen.“ Der Saxophonist Ron Blake stammt von den Virgin Islands und ist schon seit langem ein wichtiger Teil der New Yorker Szene. Seine Beziehung zu Gregory Hutchinson reicht bis in ihre gemeinsame Zeit in den Gruppen des Trompeters Roy Hargroves zurück, wie etwa das Album „With The Tenors of our Time“ von 1994 zeigt, auf dem Ron Blake neben Titanen wie Johnny Griffin, Joe Henderson, Stanley Turrentine, Branford Marsalis und Joshua Redman zu hören ist. Gerald Clayton, in dessen Trio Gregory Hutchinson und Bassist Joe Sanders spielen, ist ein Grammy nominierter Pianist, der für seinen innovativen Ansatz bekannt ist, in dem er Tradition mit modernem Ausdruck verbindet, was ihm von der New York Times Lob für seine „enorme, autoritäre Präsenz“ einbrachte. Der Bassist Joe Sanders „erdet alles mit diesem großen, grundsoliden Sound“, wie Hutch sagt, denn „er spielt mit dieser Art von Zeit, die atmet – wie Ron Carter – aber mit seiner eigenen Sprache.“ Als Einheit, tief in ihrem Zusammenspiel und offen in der Art, wie sie einander zuhören, erforschen diese sechs Musiker ihr Material stets auf eine Weise, die uns ermutigt, immer neu zuzuhören.

Gregory Hutchinsons „Kind of Now – The Puls of Miles Davis“ ist ein faszinierendes und äußerst lohnendes Album, das einigen unsterblichen Klassikern aus Miles Davis’ Repertoire neues Leben einhaucht, wie etwa Charlie Parkers „Ah-Leu-Cha“ oder Miles’ eigenem „Seven Steps To Heaven“, wobei stets das Offensichtliche außer Acht gelassen und stattdessen die „deep cuts“ hervorgehoben werden. Die Schlagzeug-Interludes des Bandleaders verweben dieses über einstündige Programm eng und verleihen ihm eine futuristische Neuheit, ganz in Hutchs Sinn von Zeit. Kind of Now.

Donnerstag
12.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 48,00 Euro Abendkasse: 50,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

TINGVALL TRIO | Francesca Tandoi

47. Leverkusener Jazztage

Martin Tingvall – Piano
Omar Rodriguez Calvo – Bass
Jürgen Spiegel – Schlagzeug

Dabei ist der Album – Titel „Pax“ ganz überlegt gewählt, Martin Tingvall erläutert: „In einer Welt voller Unruhe und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung war es mir ein besonderes Anliegen, mit unserer Musik ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Bereits mit unserem Album „Birds“ haben wir versucht, die beunruhigenden Entwicklungen unserer Zeit musikalisch zu reflektieren. Seitdem hat sich vieles auf der Welt weiter zum Negativen verändert. Als Musiker möchte ich dem nicht schweigend zusehen. PAX soll zum Nachdenken anregen, zur Ruhe einladen – und ein klares Zeichen für den Frieden sein.“

Diskografie Tingvall Trio:

2006: Skagerrak (DE: Gold – German Jazz Award); 2008: Norr (DE: Gold – German Jazz Award); 2009: Vattensaga (DE: Gold – German Jazz Award); 2011: Vägen; 2013: In Concert (DE: Gold – German Jazz Award); 2014: Beat; 2017: Cirklar; 2020: Dance ,2023: Birds ,2025: Pax

Pressestimmen und Chartplatzierungen:
#2 Jazzcharts August 2025 (Popchartsentry) auf 31 in erste Woche nach VÖ am 01.08.2025
Album der Woche: Deutschlandfunk Kultur, WDR3

Album des Monats: BR 24

„sanfte, verspielte Klangbilder“ Brigitte, 5 Sterne

„Schafft Inseln zum Innehalten, Nachdenken, Genießen, Entspannen, Wohlfühlen und eventuell auch Kraftschöpfen. Kontraste und wohlüberlegte Entwicklungen … mit viel Feingefühl für den Klang der Instrumente aufgenommen“ RONDO

„eingängige Balladen und temporeiche Nummern“ GONG, HÖRZU
„explizit politisch wie nie zuvor – ohne die musikalische Leichtigkeit zu opfern“ kulturnews
„Zwölf neue, perlende Tracks“ hr2 Hörbar

„ Musik zum Festhalten. Das Tingvall Trio klingt noch kompakter und präsenter als zuvor “ JAZZthing
„für europäischen Jazz verdient es sich einen Höchstpreis und gerade die weniger druckvollen, eher grazilen Nummern dieses Albums atmen dieses Mal einen Charme aus und strahlen eine Ruhe aus, die tatsächlich friedvoll ist.“ Concerto

„eines der derzeit spannendsten Klaviertrios im europäischen Jazz“ Neue Ruhr Zeitung

Als eine der faszinierendsten und virtuosesten Musikerinnen der heutigen internationalen Jazzszene anerkannt, ist Francesca Tandoi zu einem echten Bezugspunkt im zeitgenössischen Jazz geworden. Ihre Kunstfertigkeit, Energie und brillante Technik haben ihr eine treue weltweite Anhängerschaft sowie breite Anerkennung bei Kritikern eingebracht.

In nur wenigen Jahren stand sie auf den Bühnen einiger der renommiertesten Veranstaltungsorte der Welt in Europa, Asien, Afrika und den Vereinigten Staaten — und füllte legendäre Clubs wie das Blue Note in Mailand, das Duc des Lombards in Paris, das Bimhuis in Amsterdam, das Zigzag in Berlin und viele weitere.

Ihr neuestes Album Bop Web wurde als Triumph gefeiert — weltweit gestreamt, geteilt und von Musikern und Fans neu interpretiert. Die Aufnahme schlägt eine perfekte Brücke zwischen dem zeitlosen Geist von Bebop und Hard Bop und einer modernen Sensibilität, die sich sowohl in ihrer Präsenz in den sozialen Medien als auch in ihren mitreißenden Live-Auftritten widerspiegelt.

„Francesca Tandoi besitzt eine nahezu makellose Klaviertechnik und ein unglaubliches Gespür für Swing. Das Publikum ist von ihrem Spiel vollkommen gefesselt.“
— David Alston

Tandoi hat an über zwanzig Aufnahmen mitgewirkt, darunter drei Alben als Pianistin im Quartett des renommierten Saxophonisten Scott Hamilton. Ihr Album Winddance wurde vom angesehenen japanischen Magazin Jazz Life unter die Top 10 der Jazzalben des Jahres 2017 gewählt, das sie als „eines der vielversprechendsten jungen Talente der europäischen Jazzszene“ lobte.

„Francesca Tandoi ist eine Pianistin mit exquisitem musikalischem Geschmack und einem herausragenden Gespür für Swing. Sie verfügt über eine feine eigene Stimme und die seltene Fähigkeit, unvergessliche Melodien zu komponieren und anspruchsvolle Arrangements zu gestalten.“
— Monty Alexander

Neben ihrer lebendigen Karriere als Performerin ist Francesca Tandoi eine angesehene Professorin an einem Konservatorium und hat zahlreiche Meisterklassen zu Jazzsprache und Klavierspiel an der Washington University in St. Louis, den Jazz Clinics in Moskau, der University of Pretoria und vielen weiteren Akademien in Europa und darüber hinaus geleitet.

Ihre jüngste Veröffentlichung bei Fresh & Sound Records (Barcelona) präsentiert ein ambitioniertes Projekt, das ihr Trio mit einem Streichquartett vereint — ein fesselnder Dialog zwischen ihren brillanten Klavierimprovisationen und einer feinsinnigen, zeitgenössischen Tonsprache. Es markiert einen weiteren Meilenstein in der künstlerischen Entwicklung einer der strahlendsten und einflussreichsten Stimmen des europäischen Jazz der Gegenwart.

Dienstag
03.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 58,00 Euro Abendkasse: 60,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

AVISHAI COHEN TRIO | DANIEL DE BOER

47. Leverkusener Jazztage

Avishai Cohen – Die Verbindung zwischen Jazz und Klassik

In den letzten 30 Jahren hat sich der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist Avishai Cohen zu einer der prägendsten Figuren des zeitgenössischen Jazz entwickelt – eine wahre musikalische Ikone, dessen Werk sich neben einigen der legendärsten Namen des Genres und darüber hinaus behaupten kann.

Cohens Originalkompositionen und Arrangements spiegeln ein weitläufiges musikalisches Universum wider, in dem verschiedene Traditionen, Kulturen, Sprachen und Stile miteinander verschmelzen. Seine Musik verbindet nahtlos hebräische und Ladino-Folklore mit pulsierendem, originellem zeitgenössischem Jazz und schafft so einen Sound, der sowohl tief verwurzelt als auch innovativ ist.

Cohen ist bekannt für seine fesselnden Live-Auftritte, seinen unverwechselbaren Sound und seine magnetische Bühnenpräsenz, die ihm eine weltweite Fanbase eingebracht haben. Seine Konzerte ziehen ein großes Publikum und leidenschaftliche Fans aus allen Kontinenten an – Zuhörende, die von der emotionalen Tiefe und rhythmischen Vitalität seiner Musik bewegt sind. Cohens künstlerische Stimme hat eine ganze Generation von Musiker:innen inspiriert und beeinflusst.

Heute wird er als Komponist und musikalischer Innovator ohne Grenzen gefeiert.

In den letzten Jahren hat Cohen sein künstlerisches Spektrum weiter ausgebaut und tritt sowohl mit seinem gefeierten Trio als auch mit kompletten Symphonieorchestern auf. Auf seiner aktuellen Tournee mit seinem etablierten Trio präsentiert er Musik aus seinem neuesten Album „Brightlight“ (Oktober 2024) mit brandneuen Kompositionen neben Fan-Favoriten und Stücken aus seinem umfangreichen Repertoire. Es ist der Höhepunkt dieser musikalischen Reise, die zwei Welten zusammenbringt – Klassik und Jazz.

Getreu seiner Art setzt Cohen auch seine Tradition fort, aufstrebende Talente zu fördern und zu entdecken, und tritt mit den herausragenden jungen Musikern Itay Simhovich (Klavier) und Eviatar Slivnik (Schlagzeug) auf.

„Die Bühne ist zweifellos der Ort, an dem Cohen sich am wohlsten fühlt – der Besuch eines seiner Live-Auftritte ist vielleicht die beste Möglichkeit, sein musikalisches Universum in seiner ganzen Bandbreite zu erleben.“

Daniel De Boer

Daniel wuchs auf der Insel Texel im Norden der Niederlande auf. Er wurde in eine musikalische Familie hineingeboren, sodass ihn Musik schon seit seiner Kindheit ständig begleitete. Schon in jungen Jahren begann er, mehrere Instrumente zu erlernen – zunächst Akkordeon, dann Klavier, Schlagzeug und Gitarre. Mit 18 Jahren entdeckte er den Kontrabass, und es war Liebe auf den ersten Blick.

Er studierte klassischen Kontrabass und später auch Jazz- und Pop-bezogene Stilrichtungen sowohl am Konservatorium von Amsterdam als auch an der Codarts University of the Arts in Rotterdam. Kürzlich schloss er seinen Master in Contemporary Performance am Berklee Valencia ab, wo er E-Bass bei dem renommierten Gary Willis studierte.

Seit 2015 ist Daniel als freiberuflicher Bassist tätig und trat mit Ensembles wie dem Metropole Orkest, der NBE (Niederländisches Blasorchester), der Holland Opera, Circus Extreme und dem Celebrity Edge Theatre Ensemble auf.

Freitag
04.09.2026
TICKETS
Vorverkauf: 36,70 Euro Abendkasse: 40,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Guildo Horn

WDR 4 sing(t) mit Guildo

„WDR 4 sing(t) mit Guildo“: Der Mitsing-Spaß mit Guildo Horn & Die
Orthopädischen Strümpfe im Erholungshaus in Leverkusen
Das Mitsing-Spektakel geht weiter: „WDR 4 singt mit Guildo“ – neue Termine, neue
Titelliste!
Diese Konzerte entführen die Zuschauer zu einer mitreißenden Reise durch die 80er Jahre
und die größten Song-Klassiker. Für die WDR 4 Hörerinnen und Hörer schlüpft die
charismatischen Musiklegende Guildo Horn in die Rolle des Chorleiters. Die größten WDR 4
Lieblingshits aus den 80er Jahren sowie unvergessene Klassiker stehen im Gesangsbuch
des Meisters und warten darauf, gemeinsam mit dem Publikum angestimmt zu werden: von
Cat Stevens über Abba, von Udo Jürgens bis Peter Maffay, die Beatles, Queen bis hin zu
Sting. Der Zeremonienmeister und seine Combo „Die Orthopädische Strümpfe“ haben viele
neue wundervolle Titel im Gepäck, die sie gemeinsam mit den WDR 4 Hörerinnen und Hörer
Chor singen wollen.
„Gerade in einer derart eiernden Zeit ist es enorm wichtig, ab und an die Batterien
aufzuladen. Singen ist gesund und Singen macht Freude“, sagt Guildo Horn. „Ich brenne
darauf mit Euch Stimme an Stimme Hits & Klassiker zu durchsingen. Und gelobe beim
Naschwerk meiner Mutter Euch ein gestrenger, kompetenter aber vor allem geduldiger und
warmherziger Chorleiter zu sein!“
Alle weiteren Termine und Infos auf wdr4.de, in der WDR 4 App und auf Facebook.

Montag
09.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 50,00 Euro Abendkasse: 55,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

Mare Nostrum (Paolo Fresu, Richard Galliano, Jan Lundgren) | Marco Mezquida

47. Leverkusener Jazztage

Was im Jahr 2005 mit drei Konzerten in Schweden als ein Experiment begann, drei der profiliertesten Charaktere des europäischen Jazz zusammen zu bringen, hat sich in 20 Jahren zu einem der prägendsten Besetzungen des „Sound of Europe“ entwickelt: Der sardische Trompeter Paolo Fresu, der französische Akkordeonist Richard Galliano und der schwedischer Pianist Jan Lundgren erzählen mit Mare Nostrum musikalische Geschichten vom nördlichsten bis zum südlichsten Ende des Kontinents – mit Einflüssen aus folkloristischer, klassischer und populärer Musik in Verbindung mit der Freiheit des Jazz.

Auf hunderten Konzerten und drei gefeierten Alben wurde aus dem All-Star-Projekt eine höchst sensibel aufeinander eingespielte Working Band – und die drei Musiker wurden enge Freunde. Beides hört und spürt man auf Mare Nostrum IV. Die Meisterschaft von Fresu, Galliano und Lundgren liegt in den Nuancen, dem gemeinsamen Fluss melancholisch-anrührender Melodien, in den schillernden Texturen und subtilen Wendungen der Musik. Und sie liegt in der Tiefe des schieren Klangs, von der Artikulation jeder einzelnen Note, bis zum inzwischen ikonisch geworden Trio-Sound.

Die zwölf Stücke auf Mare Nostrum IV, die Fresu, Galliano und Lundgren speziell füreinander geschrieben oder arrangiert haben, sind cineastische Miniaturen aus nordischer Melancholie und mediterraner Wärme. Und sie sind eine in der Musik Wirklichkeit gewordene Utopie von Schönheit und Gemeinschaft, die in unserer Zeit so wertvoll und bedeutsam scheint, wie vielleicht noch nie zuvor.

Der 1987 auf Menorca geborene vielseitige Pianist, Improvisator und Komponist MARCO MEZQUIDA ist die Verkörperung musikalischer Leidenschaft und gilt als eine der quirligsten Figuren in der spanischen Jazzszene. Begriffe wie „Wunderkind“, „Klavierzauberer“, „magnetisch“, werden nicht selten bemüht, um die beeindruckende Bandbreite seines Werkes zu beschreiben.

So verzauberte der mehrfach ausgezeichnete Pianist MARCO MEZQUIDA schon die großen Jazzfestivals der Welt und die wichtigen Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, die Palau de la Música Catalana in Barcelona oder die Elbphilharmonie in Hamburg, die Kulturarena Jena und viele mehr.

Er präsentiert sich und seine Musik auf der Bühne voller Musizierfreude, gespickt mit musikalischen Experimenten, wie das Einbeziehen des Klangs direkt angeschlagener Klaviersaiten, wenn er nicht gleich im Resonanzkörper seines Flügels verschwindet und dort mit einer unendlichen Anzahl technischer und ästhetischer Mittel wie Glocken, Tamburin oder Trommel den gezupften präparierten Saiten des Instruments auf einzigartige Weise unvertraute Klänge entlockt.

Als Multiplikator von musikalischen Präsenzen können seine gepriesenen Solokonzerte am Klavier als Ein-Mann-Orchester verstanden werden Mit seiner spektakulären Mischung aus Wohlklängen, Vitalität, Tangos, Flamencos und Buleras gelingt es Marco Mezquida jeden Moment so intensiv und frisch wie möglich zu gestalten. Die Folklore verleiht seiner Musik einen besonderen Farbtupfer, den Herzschlag eines jeden Stückes bestimmt jedoch der Modern Jazz mit seinen kunstvollen Spannungsbögen. Dabei verarbeitet er nur minimal traditionelle Einflüsse, sondern erfindet seine Musik selbst.

Der großartige Komponist und Top Flamenco-Musiker arbeitet mit außergewöhnlichen und einzigartigen Methoden bei der Instrumentierung seiner Stücke. Als Erforscher von Klängen und Schöpfer von Atmosphären präsentiert er in diversen Projekten und in Zusammenarbeit mit internationalen Flamenco und Jazz-Größen ein unvergleichbar vielseitiges Ausdrucksspektrum über alle gängigen Genregrenzen hinaus.

„Das Klavierspielen und die Verbindung mit dem Klavier ist für mich eine Notwendigkeit.“
Marco Mezquida

Donnerstag
15.10.2026
TICKETS
Vorverkauf: 47,30 Euro Abendkasse: 50,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

Osan Yaran

Wollen wir beginnen?

Osan Yaran auf Tour mit neuer Show „Wollen wir beginnen?“
„Wollen wir beginnen?“ – das ist mehr als ein Titel. Es ist der Moment kurz davor:Wenn alles bereitsteht, wenn man weiß, gleich geht es los. Eine einfache Frage, diesich anfühlt wie ein Startsignal. Genau so eröffnet Osan Yaran sein neues Programm.Ein Blick ins Publikum, ein kurzes Grinsen und dann gibt es kein Zurück mehr. Mitseinem vierten Solo-Programm „Wollen wir beginnen?“ zeigt Osan Yaran die bisherpersönlichste und zugleich pointierteste Seite seines Humors.Es geht ums Älterwerden, um Momente, die man eigentlich lieber verdrängen würde,zum Beispiel um das erste Mal oder Prostatauntersuchungen. Oder die absurdeSituation, in der man plötzlich in der Bahn für einen Arzt gehalten wird und merkt:Erwachsensein ist manchmal nur gut gespielte Improvisation.Zwischen Vaterrolle, Ehe, Bühne und dem täglichen Wahnsinn beobachtet Osan dieWelt mit einem Blick, der gleichzeitig scharf und selbstironisch ist. Erinnerungen anFamilie, erste Unsicherheiten und prägende Begegnungen des Lebens treffen aufGegenwartsthemen wie künstliche Intelligenz, Social Media und die Überforderungeines Mannes, der versucht, allem gerecht zu werden.Mit vollem Körpereinsatz, präzisem Timing und seiner unverwechselbaren Direktheitverbindet Osan Yaran persönliche Geschichten mit großen Fragen des Alltags.„Wollen wir beginnen?“ ist kein leiser Auftakt, sondern der Moment, in dem ausErwartung Energie wird und klar ist: Jetzt geht es los!

Sonntag
15.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 38,00 Euro Abendkasse: 42,00 Euro
Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 19:00 Uhr
Erholungshaus

MAMMAL HANDS | Dieter Ilg & Band

47. Leverkusener Jazztage

Mammal Hands stehen an der Spitze einer neuen Welle von Grenzen überschreitenden britischen Künstlern, die Jazz, zeitgenössische Klassik, Electronica, Folk und Minimalismus zu einem Sound verschmelzen, der unverkennbar ihr eigener ist. Mit fünf gefeierten Alben haben sie sich eine internationale Fangemeinde aufgebaut, die von ihrer Wärme, ihrer dynamischen Energie und ihrer tief verbindenden Musik angezogen wird.
Ihr neues Album Circadia – das erste mit ihrem langjährigen Freund und neuen Schlagzeuger Rob Turner (ehemals GoGo Penguin) – markiert eine mutige neue Richtung: beatlastig, rhythmisch lebendig und emotional resonant. Inspiriert von Zyklen und Transformationen, ist es eine Meditation über Erneuerung und die Schönheit des Wandels, in der Post-Rock-Energie und Folk-Sensibilität auf Turners von Electronica inspirierte Beats treffen.
Das Album erscheint im Frühjahr 2026 auf dem legendären Label ACT – Heimat des wegweisenden Esbjörn Svensson Trio – und schlägt ein neues Kapitel für die Band auf, das ihren Sound und ihre Vision erweitert. Von herausragenden Auftritten im Barbican bis hin zu Tourneen durch Asien haben sich Mammal Hands einen Ruf für fesselnde Live-Shows erworben. Meditativ und doch viszeral, verbinden ihre Auftritte treibende Beats und hypnotische Texturen – Musik, die für jeden zugänglich ist, spirituell erhebend und noch lange nach dem Verhallten der letzten Note nachhallend.

Mittwoch
25.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 55,00 Euro Abendkasse: 60,00 Euro
Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Erholungshaus

TINA DICO

47. Leverkusener Jazztage

Mit Band und neuem Material kommt TINA DICOwieder nach Deutschland! Die dänische Singer-Songwriterin kehrt mit neuen Songs und einer neuen Tourzurück –und alles kann passieren, so lässt die Musikerin schon mal verlauten.Auf ihrer Herbsttour2026 präsentiert TINA DICO brandneue Songs aus dem kommenden Album, das im Herbst/Winter 2026 erscheinen soll. Dazu hat sie natürlich viele Lieblingsstücke aus ihrem Repertoire mit auf der Setlist. Spannend: Das Line-up der Tour wird noch nicht verraten –wer also alles mit dabei sein wird auf der Herbsttour 2026, das wird noch exklusiv enthüllt. Was aber jetzt schon sicher ist: TINA DICOmacht jedes Konzert zu einem überraschenden Abend, der sich wie eine persönliche Begegnung anfühlt.Das Touren in Deutschland ist für sie nämlich weit mehr als „part of the job“:„Mit dem Tourbus in den Süden zu fahren, das sind definitiv einige der besten Zeiten meines Lebens. Wir treffen jeden Abend wunderbare Menschen, entdecken neue Städte und dürfen Brücken bauen –mit neuer und alter Musik. In meinem Leben war es vielleicht noch nie so wichtig wie jetzt, diese Nähe zu pflegen und gemeinsam etwas zu finden, das größer ist als wir selbst. Etwas, worüber wir uns nicht streiten müssen. In der Musik ist Platz für das Ganze.“Seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert die in Island lebende Singer-Songwriterin ihr Publikum mit ihrer unverwechselbaren Stimme, ihrer poetischen Ehrlichkeit und ihrer tiefen Verbindung zu den Zuhörer:innen.TINADICOs Lieder kreisen um Nähe und Distanz, ums Loslassen und Wiederfinden-stets mit jener besonderen Mischung aus nordischer Klarheit und emotionaler Wärme, die sie zu einer der beliebtesten Künstlerinnen Dänemarks macht.DieTINA DICO & BAND Herbsttour 2026führtdurch ausgewählte Städte in Deutschland sowie nach Amsterdam, Słubiceund Wien –und verspricht Abende voller Leidenschaft, Tiefe und musikalischer Intensität mit einer Künstlerin, die ihr Publikum immer wieder aufs Neue berührt.

Donnerstag
05.11.2026
TICKETS
Vorverkauf: 34,50 Euro Abendkasse: 38,00 Euro
Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr
Erholungshaus

Shuteen Erdenebaatar RISING SUN | Zohar & Adam

47. leverkusener Jazztage

Shuteen Erdenebaatar RISING SUN

Born in the Mongolian capital Ulaanbaatar, composer and pianist Shuteen Erdenebaatar
creates a unique sound with her yearning melodies enriched with deep and expressive
harmonies and rhythms. Following her classical studies in Mongolia, her love for jazz
brought her to Germany, where she was able to cultivate her own voice. This voice is
unmistakably present, and her classical foundation is unmistakable throughout, which is
evident in her technical brilliance, stylistic finesse and the thematic structure of her
compositions.
After her debut album “Rising Sun“, which was released in September 2023 by the
renowned label Motéma Music from New York, she was quickly recognized and celebrated
as one of the most promising rising stars of the European jazz scene. This album with her
quartet has caused a sensation in the press and among audiences, prompting Shuteen
Erdenebaatar to perform internationally in countries such as Germany, Austria, the
Netherlands, Italy, Switzerland, France, the Czech Republic, China, Mongolia and Iceland.
Among them are invitations to the most significant and renowned festivals in Europe such
as the North Sea Jazz Festival, Jazzahead!, Jazz Baltica, Transition Festival, Reykjavik
Jazz Festival or Rockit Festival.
Her quartet is made up of award-winning young musicians and accomplished bandleaders
on their own right. Alongside the exceptional bassist Nils Kugelmann and alto
saxophonist and recorder prodigy Jakob Manz, the dynamic and creative drumming of
Amir Bresler rounds off the ensemble sound together with the very personal and
engaging pianism of Erdenebaatar.
The quartet was awarded the prestigious German Jazz Award 2024 in the “Ensemble of
the Year” category and in the same year received the biggest Mongolian cultural award
“Mungun Mod” in the “Album of the Year” category.
Between Mongolian soul and European sophistication, her music is inspired by encounters
and journeys, which gives each piece a personal touch and leads the audience through
the evening

Zohar & Adam

Eine der spannendsten Neuentdeckungen des Jazz
Zohar & Adam – Zwei Brüder, ein Sound, grenzenlose Musik
Zwei Brüder, eine Vision: Zohar & Adam Cabo bringen frischen Wind in die Jazzwelt. Mit
beeindruckender Virtuosität, kreativer Reife und einem tiefen musikalischen Verständnis
schaffen sie einen Sound, der weit über ihr Alter hinausreicht. Ihr Weg vom musikalischen
Elternhaus bis zur internationalen Bühne ist ebenso außergewöhnlich wie ihr Debütalbum
“Osmosis”– ein faszinierender Beweis für das Potenzial einer neuen Generation im Jazz.
Zohar & Adam Cabo zählen zu den spannendsten neuen Entdeckungen im Jazz. Mit Zohar an
den Keyboards und Adam am Schlagzeug bringt das junge Brüder-Duo eine beeindruckende
musikalische Reife auf die Bühne, die das Ergebnis eines von Musik geprägten Lebens ist.
Als Kinder des früheren Latin-Bigband-Leiters Richard Cabo und der israelischen Bassistin,
Produzentin und Pädagogin Dassi Rosenkrantz standen die Brüder – gemeinsam mit ihrer
Schwester Noga – schon vor ihrem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und nahmen als
Familienband ein Album in den legendären Sun Studios in Memphis auf.
Während der Pandemie fanden sich die beiden als Schüler im gemeinsamen Lockdown
wieder – die Geburtsstunde eines neuen kreativen Weges. Auf ihrem Debütalbum “Osmosis”,
das im Frühjahr 2025 erschien, verschmelzen Zohar & Adam Elemente aus progressivem
Jazz, Latin, Hip-Hop und Weltmusik zu einem ganz eigenen Klangbild. Ihre intensive
musikalische Verbindung erinnert an Größen wie Chick Corea oder Weather Report.
Basslegende Christian McBride war einer der ersten, der das Potenzial der beiden erkannte.
Als Gründer von Jazz House Kids wurde er zu einem wichtigen Mentor – und ist gemeinsam
mit dem renommierten Saxofonisten Steve Wilson auch auf “Osmosis” zu hören. Weitere
Gäste des Albums sind Bassist Hadrien Feraud und Keyboarder Julian Pollack alias J3PO
(u. a. bei Herbie Hancock’s Headhunters).
Zohar & Adam: Ein Duo mit Wurzeln, Vision – und einer außergewöhnlichen musikalischen
Sprache.

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